In diesem Jahr gibt es mit der Naturschutzberatung NRW und jedem Betrieb, der mitmachen will ein Blühstreifenprojekt. Das ist das Grundprinzip: Sie bieten Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und Co Wohnung und Nahrung, wir unterstützen Sie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Wir haben zusammen mit der Firma Camena und der Naturschutzberatung in Niedersachsen drei Mischungen zusammengestellt, die Sie hier finden: » Mischungen für Blühstreifen
Deshalb machen wir das: Nach der Rapsblüte auf dem Acker und dem ersten Schnitt auf dem Grünland wird es eng mit dem Nahrungs- und Wohnungsangebot für blütenbesuchende Insekten. Bio-Äcker bieten zwar durch etwas mehr Unkraut mehr Blüten, doch die Unkrautregulierung haben wir mittlerweile auch gut im Griff. Im Futterbau ist die Schlagkraft bei der Siloernte enorm und manchmal ist in einer Gemarkung auf einen Schlag alles weg – auch alle Blüten. Auf Nektar und Pollen angewiesen, ist die Feldflur für Blütenbesucher nun eine grüne Wüste.

Blühende Frühjahrswiese, © Utto Baumgartner

Komplett gemähte Wiese ohne Blühstreifen, © Utto Baumgartner

Blühstreifen im Kleegras, © Ute Buschhaus
So kann's gehen: Die Aussaat von Blühstreifen auf dem Acker schafft Abhilfe. Das kann am Feldrand entlang einer Hecke sein oder als Erosionsschutzstreifen quer zum Hang oder vor /nach einem Satz Gemüse oder nach den Frühkartoffeln. Auch das Vorgewende der Kartoffeln eignet sich. In der Nähe des Hofladens macht sich so ein Hingucker besonders gut. Den Bienen ist es egal – Hauptsache Blüte. » Siehe Anbauempfehlungen
Zwischenfrüchte nach der Ernte können sie für Naturschutzzwecke nutzen, nämlich blütenreicher gestalten. Beispiele für solche Mischungen finden sie hier. » Siehe blühende Zwischenfrüchte
Grünlandbetriebe können auch mitmachen: lassen Sie vom Grünlandaufwuchs Streifen stehen bis zur nächsten Nutzung. Dann ernten Sie die Streifen mit und lassen an anderer Stelle wieder Streifen stehen. Bei Kleegras kann genauso verfahren werden. » Siehe Blühstreifen im Futterbau
Blühstreifen sind nicht geeignet neben Möhren (die Möhrenfliege zieht sich tagsüber in den feuchteren Streifen zurück) und auf Flächen mit starkem Druck von Disteln, Quecken und Ampfer (da kein Schnitt und keine Bodenbearbeitung stattfindet)
Sie schaffen durch solche Blühstreifen ein attraktives Nahrungsangebot für Blütenbesucher von Mai bis Oktober und auch einen wertvoller Lebens- und Rückzugsraum für viele Wildtiere. Sie können Besuch erwarten von Wild- und Honigbienen, Hummeln, Käfern, Schwebfliegen, Wespen und Schmetterlingen.
Der Beitrag der Naturschutzberatung NRW ist folgender: Wir
Tipp: Imker und Jäger werden von Ihren Blühstreifen begeistert sein. Vielleicht sponsern sie Ihnen ja auch das Saatgut......?
Blühstreifenprojekte gibt es in Niedersachen (KÖN) und Bayern

Weitere Informationen und Anregungen finden Sie unter: www.bluehende-landschaft.de
Naturschutzberatung NRW
Cécile Hahn
59069 Hamm, Im Hagen 5
www.naturschutzberatung-nrw.de
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Mobil 0177 / 3021639
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