
Falter auf Senfschote, © Eva Meyerhoff
Mit der Ansaat dieser artenreichen Blühmischung tragen Sie dazu bei,
Hier können Sie die Blühmischung z.B. aussäen
Die Blühmischung sollte nicht angebaut werden
Die Blühmischung sollte so früh wie möglich im Jahr ausgesät werden, damit sich die Blütenpracht bald entwickeln kann. So haben Hummeln, Bienen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten, aber auch Vögel und Kleinsäuger länger etwas von ihrem neuen Lebensraum. Es sind aber auch spätere Aussaaten möglich. In günstigen Lagen zwischen Ende April und Anfang August, in kühleren Lagen von Anfang Mai bis Ende Juli.
Am besten wird die Blühmischung vor einer Sommerung angebaut, so dass der Blühstreifen so lange wie möglich stehen bleiben kann. Die zweijährige Blühmischung „Visselhöveder Nützlingsstreifen“ enthält einige Pflanzenarten, die im ersten Jahr lediglich eine Blattrosette bilden und erst im zweiten Jahr zur Blüte kommen. Deswegen sollte für diese Mischung ein Platz ausgesucht werden, an dem sie mindestens 2 Jahre bleiben kann. Auch an den Standorten mit einjährigen Blühstreifen kann im Folgejahr wieder ein Blühstreifen angelegt werden, so dass die Mischung über Winter stehen bleiben kann. Die abgeblühten Pflanzen und Stängel bieten Insekten einen wichtigen geschützten Platz zum Überwintern.
Wichtig sind:
Die Aussaatstärke beträgt etwa 25 kg/ha. In allen drei Mischungen sind Pflanzen enthalten, wie z.B. Buchweizen, die schnell den Boden bedecken und durch ein rasches Wachstum üppige Bestände bilden können.
Möchte man die Artenvielfalt im Streifen erhöhen, so kann man durch eine geringere Aussaatstärke die schwächeren Mischungspartner begünstigen.
Aus Naturschutzsicht ist es besonders erfreulich, wenn die Blühmischungen so lange wie möglich stehen bleiben können. Muss der Standort jedoch im Herbst bearbeitet werden, so sollte die Fläche geschlegelt und anschließend mindestens einmal flach bearbeitet werden, um die ausgefallenen Samen zum Auflaufen zu bringen.
Bei mehrjährigen Blühstreifen sollten die abgeblühten Pflanzen und trockenen Stängel den ganzen Winter über stehen bleiben. Im April kann dann die Fläche einmal gemulcht werden, um den Lichteinfall und damit den Aufwuchs der 2. Generation zu erleichtern.
Wenn Sie Fragen haben oder weitere Informationen wünschen, können Sie sich bei uns informieren:
Naturschutzberatung NRW
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